Modafinil Versus Adderall

Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen Modafinil und Adderall?

Adderall besteht aus gemischten Amphetamine-Säuren. Amphetamine ist ein altes Heilmittel mit gut charakterisiertem Mechanismus, welches von sowohl Adolf Hitler als auch JFK benutzt wurde. In den 90ern wurde Amphetamine wieder verschrieben für die Behandlung von ADHD, als Adderall von der FDA genehmigt wurde.

Modafinil ist dagegen ein relativ neues Heilmittel mit neuem Mechanismus. Modafinil bannt Müdigkeit ohne die Heftigkeit in Bezug auf psychostimulierende Mittel zu verringern. Modafinil ist sicherer als Amphetamine, ist aber weniger effektiv bei der Beherrschung vom Kern der Unaufmerksamkeit bei ADHD.

Beide Mittel werden immer öfters im Büro und in der Schule benutzt um die Produktivität zu erhöhen.

ADHD wird immer öfters diagnostiziert da man immer weniger Führungsarbeit durchführt. Ein neuer Artikel mit dem Namen Gin and juice: Modafinil tightens up the drinker’s brain at rest beschreibt wie Modafinil die funktionale Konnektivität des Standard-Modus bei ehemaligen Alkoholikern verbessert. Der Standard-Modus ist lediglich das Muster von neurale Aktivität in Ruhe – wenn das Gehirn mit nichts beschäftigt ist.

Aktuelle Forschung zeigt, dass Modafinil verbessert wie Neuronen im Gehirn mit einander kommunizieren, dadurch ist die Ansicht entstanden, dass Modafinil ein Nootrop ist (ein kognitiver Verstärker).

  • Adderall verbessert die Konzentration, die exekutiven Funktionen und zielgerichtetes Verhalten. Modafinil stimuliert die Wachsamkeit und die Aufregung und verhindert auf akute Weise, dass ein Teil der negativen Effekte von Schlafentzug das kognitive Funktionieren beeinflusst.
  • Adderall ist genehmigt für die Behandlung von ADHD. Modafinil behandelt Schlafstörungen aufgrund von Schichtarbeit, chronische Müdigkeit und übermäßige Müdigkeit, verbunden mit Schlafapnoe.
  • Adderall imitiert die Fecht- oder Fluchtreaktion indem die Katecholamin-Abgabe gefördert wird. Modafinil hat ein neues Wirkmechanismus welches Glutamat/GABA, Katecholamin, Orexin/Histamin und den Anschluss zwischen Neuronen enthält.
  • Die Nutzung von Adderall kann wahrscheinlich zu Abhängigkeit oder Missbrauch führen; bei Modafinil ist diese Chance sehr gering.
  • Adderall wird mit mehreren Nebenwirkungen assoziiert als Modafinil, ist aber effizienter bei der Verwaltung der Kernsymptome von ADHD.
  • Die Resultate der Forschungen wechseln sich ab, aber Amphetamin und Modafinil kann die Erkenntnis bei gesunden Testpersonen verbessern. Wenn diese Resultate bestätigt werden, würde dieses Medikament nur die Erkenntnis für bestimmte Sachen verbessern. Außerdem profitieren Einzelpersonen nicht direkt von Adderall oder Modafinil.

Modafinil und Adderall werden für verschiedene Zwecke benutzt und befinden sich nicht in der gleichen Klasse der Heilmittel. In gewisser Weise kann man genauso gut Äpfel mit Birnen vergleichen wenn man versucht Modafinil mit Amphetamin zu vergleichen. Provigil (Modafinil) ist ein Anti-Müdigkeitsmittel, und Amphetamin arbeitet direkt in den dopaminergen Belohnungszentren um die Wirkungsfunktion zu erhöhen.

Der größte Nachteil von Modafinil könnte sein, dass es an der Entwicklung des Stevens-Johnson-Syndroms (SJS) beiträgt, welches tödlich sein kann wenn es nicht behandelt wird. Adderall kann in seltenen Fällen eine Psychose verursachen, einen negativen Einfluss auf die kardiovaskuläre Gesundheit haben oder die Wahrscheinlichkeit von Schlaganfällen und Hypertension erhöhen.

Kognitive Verbesserung: die (Nootropic) Auswirkungen von Adderall

Adderall ist ein rezeptpflichtiges psychostimulierendes Mittel wodurch Ausstoß von Katecholamin (Dopamin, Norepinefrin) und in geringerem Ausmass Serotonin im Gehirn stimuliert. Personen mit Attention-Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD) werden mit Adderall beruhigt, während Adderall von gesunden Testpersonen als stimulierendes und stimmungsaufhellendes Mittel erfahren wird.

Die subjektiven Wirkungen von Adderall enthalten eine verbesserte Motivation, Konzentration, Leistung, gezieltes Verhalten und Organisation. Zwei Forschungen die in diesem Jahr veröffentlicht wurden, zeigten, dass Adderall sogar bei gesunden Testpersonen ein Neuroverstärker sein kann. Eine der Forschungen ist eine Meta-Analyse bei über 1400 Teilnehmern und hat eine bescheidene kognitive Verbesserund bei Personen ohne ADHD vorgezeigt:

Achtundvierzig Forschungen (insgesamt 1409 Teilnehmer) wurden in der Analyse einbezogen. Wir fanden den Beweis für eine kleine, jedoch signifikante Verbesserung der stimulierenden Auswirkungen auf die inhibitorische Kontrolle und das episodische Kurzzeitgedächtnis. Kleine Auswirkungen auf das Arbeitsgedächtnis war signifikant, mit eine unserer Ansätzen. Auswirkungen auf das verzögerte episodische Gedächtnis waren durchschnittlich. Da die Auswirkungen auf das Langzeit- und Arbeitsgedächtnis jedoch durch Hinweise der Publizierungsverzerrung bestätigt wurde, können wir schlussfolgern, dass die Auswirkung von Amphetamin und Methylphenidat auf die untersuchten Aspekte von gesunde Erkenntnis wahrscheinlich bescheiden ist. In manchen Situationen kann ein kleiner Vorteil sehr wertvoll sein, aber die Möglichkeit besteht auch, dass gesunde Personen die Stimulanz Mittel verwenden ihre Energie und Motivation verbessern anstatt die Kognition.

Die Nutzung von Adderall bringt jedoch Risiken mit sich und hat Nebenwirkungen wie erhöhte Chance auf einer Psychose. Weitere Nebenwirkungen sind Schlaflosigkeit, Abhängigkeit, Persönlichkeitsänderungen, Hypertension und das Raynaud-Syndrom (schlechte Durchblutung zu den Extremitäten).

Kognitive Verbesserung: die (nootropic) Auswirkungen von Modafinil

Modafinil ist ein Wachsamkeitsbeförderndes Mittel womit die Aufregung erhöht wird. Vorläufige Hinweise deuten darauf hin, dass Modafinil die kognitive Funktion, Aufregung und die Stimmung bei gesunden Testpersonen verbessert. Von Modafinil ist bekannt, dass die kognitive Leistung bei Schizophrenie-Patienten, als Hinzufügung von antipsychotische Medizin verbessert wird. Auch bei gesunden Menschen mit und ohne Schlafstörung und es verbessert die Ausführungsfunktion bei alkoholabhängigen Personen, indem die funktionelle Konnektivität des Standard Modus Netzwerks moduliert wird. Das Standard Modus Netzwerk (DMN) besteht aus Hirnstrukturen die in Ruhestand maximal aktiv sind und die funktionelle Konnektivität dieses Netzwerks ist bei chronischem Alkoholismus verstört.

Jüngste Beweise haben gezeigt, dass Modafinil die Wachsamkeit, das Arbeitsgedächtnis, die Impulskontrolle, anhaltende Aufmerksamkeit und weitere kognitive Parameter auch bei gesunden Menschen verbessert [8, 9], obwohl der Verbesserungsgrad wahrscheinlich mit der Basisintelligenz zusammenhängt, damit wenig oder keine Vorteile wahrgenommen werden können bei Menschen die sich oberhalb des IQ Bell Curves befinden.

Eine Forschung, veröffentlicht in der renommierten Zeitschrift Psychopharmacology, hat die folgende Schlussfolgerung:

Modafinil verbesserte die Leistungen erheblich bei Tests bezüglich auditive Zahlenentspannung, visuelle Gedächtnis-Mustererkennung, räumliche Einsicht und Stopp-Signal Reaktionszeit. Diese Leistungsverbesserungen werden mit einer Verzögerung in der Wartezeit bei drei Tests angefüllt: eine Aufgabe um verwandte Aspekte zu finden, eine Aufgabe bezüglich Entscheidung und räumliche Einsicht. Die Testpersonen fühlten sich aufmerksamer und energischer. Die Auswirkungen waren nicht eindeutig Dosisabhängig, mit Ausnahme derjenigen bei der Stopp-Signal Paradigma. Im Gegensatz zu früheren Resultaten mit Methylphenidat gab es keine signifikanten Auswirkungen des Heilmittels auf das räumliche Gedächtnis, das räumliche Arbeitsgedächtnis und die schnelle Verarbeitung von visuelle Informationen. Des Weiteren gab es keine Auswirkungen auf vernetztes Lernen.

Der Vergleich von Modafinil mit Adderall bezüglich nootropic Auswirkungen zeigt, dass es anwesende Anweisungen gibt, dass beide Heilmittel die Kognition in einem Sub-Set der Bevölkerung verbessern kann. Modafinil bietet wahrscheinlich die meisten kognitive Vorteile für Einzelpersonen die Schlafstörungen oder Neuro-Psychiatrische Störungen haben, die mit kognitiven Störungen assoziiert sind wie Schizophrenie, Depressionen oder eine bipolare Störung. Adderall verbessert sehr wahrscheinlich die kognitive Leistung bei Patienten mit ADHD und bei gesunden Personen, die Polymorphismus haben (genetische Variante), dass der Dopamin-Metabolismus oder die Sensibilität und Dichte der Dopamin-Rezeptoren beinflusst.

Vergleichungstabelle Modafinil Versus Adderall

Mechanisme – Mechanismus
Indicaties – Anzeichen
Subjectieve effecten – Subjektive Auswirkungen
Bewijs van cognitieve verbetering – Beweis der kognitiven Verbesserung
Veiligheid en risico’s – Sicherheit und Risiken
Risico reductie – Risikolinderung
Vaak voorkomende bijwerkingen – Häufig vorkommende Nebenwirkungen
Standaarddosis – Standard-Dosis
Werkingstijd – Wirkungszeit – 10 Stunden – 15 Stunden

Geeft catecholamine af, … – Liefert Katecholamin, schwacher Dopamin-Wiederaufnahmehemmer (Ki = 100 nM)Norepinfrin (Ki = 40-50 nM) und weniger Serotonin (Ki = 1,4-3,8 uM), vesikulärer Monoamin-Transporter 2 (VMAT2) Hemmer, schwach Monoamin-Oxidase (MAO-Hemmer)

Remt licht de dopamine transporter… – Hemmt dezent den Dopamin-Transporter (DAT), den Norepinfrin-Transporter (NET), verbessert die Lieferung von Histamin und Orexin, erhöht das Glutamat/GABA-Verhältnis in den Hypothalamus-Regionen und weitere Regionen des Gehirns.

ADHD, Narkolepsie, Übergewicht, Depressionen

Übermäßige Müdigkeit tagsüber zufolge von Narkolepsie, Schlafstörungen durch Schichtarbeit oder obstruktive Schlaflosigkeit; ADHD (off-label), Müdigkeit (z.B. Fibromyalgie)

Verbessert Aufregung, Motivation, gezieltes Verhalten, Fokus, Aufgaben und Stimmung

Fördert Wachsamkeit, Stimmung, Aufregung und Konzentration

Eine Meta-Analyse mit 1409 Teilnehmern hat die kognitiven verstärkenden Auswirkungen bewiesen

Modafinil verbessert die Wachsamkeit, das Arbeitsgedächtnis, die Impulskontrolle, gleichbleibende Aufmerksamkeit und weitere kognitive Parameter bei gesunden Testpersonen

Mäßiges Risiko der Dopamin-verbundenen Neurotoxizität

Geringe Risiko-Glutamat verbundene Neurotoxizität
Siehe diesen Post für weitere Informationen über Schadensbegrenzung bei Amphetamin

Magnesium und weitere NMDA-Antagonisten können die Neurotoxizität-Risiken beschränken

Kopfschmerzen, Schwäche, Schwindel, verschwommen Sehen, Unruhe, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, trockener Mund, Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen, Übelkeit, Übergeben, Fieber, Haarausfall, Appetitlosigkeit.

Kopfschmerzen, Schwindel, Nervosität oder Aufregung, Übelkeit, Durchfall, Schlaflosigkeit, trockener Mund